Historie

highLights ist ein junges, kreatives Unternehmen in der Erotikbranche, das sich seit der Gründungsphase im Jahre 1995 von einem 1-Frau-Unterrnehmen zu einem soliden, stetig wachsenden Geschäft mit vielen, spannenden Gesichtern entwickelt hat.

Eigene Prostitutionserfahrungen und die Mitarbeit bei HYDRA e. V., Beratungsstelle für Prostituierte legten den Grundstein für das folgende Engagements. Es gilt:

einerseits eine gute, professionelle sexuelle Dienstleistung zu propagieren und andererseits einen guten Preis durchzusetzen und eine angenehme Zeit in gegenseitigem Respekt mit dem Kunden zu verbringen,

einerseits die Professionalität ständig zu verfolgen und von der Gesellschaft und dem Staat zu verlangen, als Selbständige und Gewerbetreibende akzeptiert zu werden ohne gesetzliche Einschränkungen und Diskriminierungen,

und einerseits in die Zukunft zu schauen und Visionen zu verfolgen wie von Netzwerken von Huren, Ausbildung und Professionalität, Bildung von Standesorganisationen für bordellartige Betrieben auf der einen Seite und Aufnahme in die Gewerkschaft auf der anderen Seite und Pflege unserer eigenen Geschichte und Kunst und Kultur.

Die politische Arbeit für die Anerkennung von Prostitution als berufliche Tätigkeit ist für highLights Verpflichtung.

Nach den ersten Veranstaltungen z. B. in Volkshochschulen, Universitäten und Frauen-Organisationen stellte sich die Erweiterung der Agentur um den Bereich der Servicegesellschaft mit dem Verkauf von prostitutionsrelevanten Arbeitsutensilien als zwingend und nützlich heraus. Jahrelang wanderte highLights durch die Puffs und verkaufte Kondome, Gleitgele, Schwämmchen und Bücher , etc. Der Verkauf wurde 2007 wegen neuen Aufgaben eingestellt.

In der eigenen Publikation, dem highLights-Magazin, wurde regelmäßig in der Zeit von 1995 bis 2008 über Klatsch und Tratsch in der Prostitution, Terminen, Veranstaltungen, Kunst und Kultur, Politik und wichtigen Neuerungen für die Anschafferei berichtet. Ab 2008 wurde das Magazin durch den BLOG ersetzt.

Seit Juni 2001 bis März 2005 war highLights  in eigenen Räumen und zwar im "Roten Salon" in Berlin-Prenzlauer Berg zu erreichen. Erotische Dienstleistungen werden momentan bei Haus- und Hotelbesuchen angeboten.

Mit dem Prostitutionsgesetz 2002 wurde der Branche erstmals Rechte eingeräumt. Das Gesetz war leider zu kurz gefasst und Durchführungsbestimmungen fehlten gänzlich. Wegen der fehlenden Umsetzung auf die Praxis im Bereich des Baurechts kam es ab Sommer 2006 verstärkt zu Nutzungsuntersagungen: langjährig existierende und störungsfreie Wohnungsbordelle sollten in Berlin von den Bauämtern geschlossen werden. highLights wurde beauftragt, im Namen des Bundesverbandes Sexuelle Dienstleistungen e. V. und der betroffenen BordellbetreiberInnen die Schließungswelle zu stoppen und auf politischem Wege eine Berlinweite einheitliche Lösung im Baurecht und eine andere, wertneutrale Auslegung der Baugesetze auf die Prostitutionsbranche zu erreichen.

Wir haben schon einiges erreicht. Aber noch viel vor!